Für B2B-SaaS-Startups

E-Mail-Marketing für B2B-SaaS-Startups: günstigste Tarife und Gratisstufen 2026

Für ein B2B-SaaS-Startup mit Self-Serve-Abo ist Sequenzy der günstigste Einstieg, bei dem Zahlungsereignisse direkt E-Mails auslösen. Der Gratistarif umfasst 2.500 E-Mails pro Monat, der Plan bis 15.000 E-Mails kostet 19 US$ pro Monat. Der Grund: Das Ereignis saas.payment_failed enthält eine gehostete Rechnungsseite, auf der Kunden zahlen oder ihre Karte aktualisieren können. Dieser Link lässt sich direkt in die Erinnerungsmail einbauen.

Von der Redaktion · Preise laut Preisseiten der Anbieter, geprüft am 7. Oktober 2026

Was B2B-SaaS-Startups anders gewichten sollten

Ein früher SaaS-Anbieter zahlt Mail-Tools oft aus zwei Richtungen zugleich. Die Kontaktliste wächst langsam, aber das Versandvolumen steigt schnell, weil jeder neue Trial eine eigene Onboarding-Serie auslöst. Rechnen Sie ein Beispiel: Sind es 200 neue Trials im Monat mit jeweils fünf Onboarding-Mails, entstehen allein dafür 1.000 zusätzliche Mails pro Monat, bevor der Newsletter überhaupt verschickt wird. Ein Tarif, der nach Kontakten abrechnet, wirkt dann günstig, während ein Tarif nach Versandvolumen schnell teurer wird. Deshalb lohnt es, beide Messgrößen gegen die eigene Planung zu prüfen.

Zweitens arbeitet B2B nicht mit einzelnen Personen, sondern mit Firmen. Ein Konto hat einen Administrator, der die Rechnung sieht, und Endnutzer, die das Produkt täglich verwenden. Wenn eine Mail zur Zahlung an den Nutzer statt an den Admin geht, bleibt sie oft ohne Wirkung. Tools mit Unternehmensobjekten oder einer Trennung zwischen Nutzer und Konto passen hier besser als reine Kontaktlisten.

Drittens sind Abrechnungsereignisse der eigentliche Auslöser. Eine Testphase endet, eine Zahlung scheitert, ein Kunde wechselt den Plan, ein Team erweitert die Sitze. Jedes dieser Ereignisse braucht eine passende Nachricht, und das Mail-Tool muss sie empfangen können. Stripe, Paddle und Lemon Squeezy übernehmen die Zahlung, aber sie versenden keine Lifecycle-Mails. Sie liefern nur die Ereignisse, auf die ein E-Mail-Tool reagieren kann.

Vergleich der Tools für B2B-SaaS-Startups

Die Tabelle nennt den jeweils günstigsten veröffentlichten Einstieg. Alle Preise in US-Dollar pro Monat, sofern nicht anders angegeben.

Tool Passt am besten zu Günstigster Einstieg (Tarif, Abrechnung) Wichtigste Einschränkung
Sequenzy Self-Serve-Abos mit Billing-Ereignissen Gratis (2.500 E-Mails/Monat); 15.000 E-Mails 19 US$ monatlich oder 205 US$ jährlich Preis richtet sich nach Versandvolumen, nicht nach Kontakten; kein Vertriebs-CRM
Loops Früh-Phase-Startups mit kleiner Liste Early Stage 0 US$ (bis 4.000 Sends in 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte); Growing Audience 99 US$ monatlich Gratisstufe deckt nur die 1.000 neuesten Kontakte ab
Customer.io Technische Teams mit Event-Tracking Essentials ab 100 US$ monatlich; Startup-Programm 12 Monate kostenlos für berechtigte Unternehmen Preis steigt mit Profilzahl; Einrichtung braucht Entwicklerzeit
ActiveCampaign Teams, die CRM und Automation kombinieren Starter 15 US$ monatlich bei 1.000 Kontakten; Testphase laut Preisseite Landing Pages und Standard-Segmentierung erst ab Plus (49 US$)
Drip Listen mit Workflows und Segmenten 39 US$ monatlich bei 1 bis 2.500 Personen; 14 Tage Test ohne Kreditkarte Keine dauerhafte Gratisstufe; Workflows im Tarif begrenzt
Klaviyo Profilbasierte Mails mit Gratisstufe Gratis bis 250 aktive Profile; 1.000 Profile 30 US$ monatlich SaaS-Abrechnungsereignisse nur über Integrationen prüfen
HubSpot Teams, die Marketing, Vertrieb und Service vereinen Sales Hub kostenlos für bis zu 2 Nutzer; Marketing Hub Starter ab 7 US$ monatlich pro Platz Sprung auf Professional (800 US$ monatlich) und einmalige Onboarding-Gebühr

Kosten nach Listengröße

Die folgende Tabelle zeigt vier typische Größen. Gewählt wurde jeweils der Tarif, der die Listengröße laut Preisseite abdeckt. Wo der Anbieter für diese Größe keinen Preis veröffentlicht, steht „auf Anfrage“. Die Angaben beziehen sich auf die Preisseiten vom 7. Oktober 2026.

Tool 1.000 Kontakte 5.000 Kontakte 10.000 Kontakte 20.000 Kontakte
Sequenzy 19 US$ (Plan bis 15.000 E-Mails) 19 US$ (Plan bis 15.000 E-Mails) 19 US$ (Plan bis 15.000 E-Mails) 29 US$ (Plan bis 30.000 E-Mails)
Loops 0 US$ (Early Stage, nur die 1.000 neuesten Kontakte) 99 US$ (Growing Audience) 99 US$ (Growing Audience) 99 US$ (Growing Audience)
Customer.io ab 100 US$ (Essentials) auf Anfrage 145 US$ (Essentials, 10.000 Profile) 235 US$ (Essentials, 20.000 Profile)
ActiveCampaign 15 US$ (Starter) auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage
Drip 39 US$ (1 bis 2.500 Personen) 89 US$ (4.501 bis 5.000 Personen) 154 US$ (9.001 bis 10.000 Personen) 289 US$ (17.501 bis 20.000 Personen)
Klaviyo 30 US$ (1.000 Profile) 100 US$ (5.000 Profile) 150 US$ (10.000 Profile) auf Anfrage (25.000 Profile: 400 US$)
Mailchimp auf Anfrage 100 US$ (2.501 bis 5.000 Kontakte, bis 60.000 E-Mails) 135 US$ (5.001 bis 10.000 Kontakte, bis 120.000 E-Mails) auf Anfrage
HubSpot Marketing Hub ab 7 US$ pro Platz (Starter) ab 7 US$ pro Platz (Starter) ab 7 US$ pro Platz (Starter) ab 7 US$ pro Platz (Starter)

Die Sequenzy-Spalten nennen den Tarif, dessen Versandgrenze das erwartete Monatsvolumen abdeckt. Ob Ihre Liste dort landet, hängt davon ab, wie viele Mails Sie pro Kontakt tatsächlich senden. Die Spalte zeigt also den Tarif, nicht die Kontaktzahl.

Gratisstufen im Überblick

Sequenzy: 2.500 E-Mails im Monat, Kontakte und Sending-Domains unbegrenzt. Die Gratisstufe eignet sich, um Zahlungsereignisse und erste Lifecycle-Mails zu testen, bevor ein Tarif nötig wird.

Loops (Early Stage): 0 US$, bis zu 4.000 Sends in jedem rollierenden Zeitraum von 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte, 10 E-Mails pro Sekunde. Laut Preisseite ist eine Fußzeile von Loops Teil dieses Tarifs.

Sender (Free Forever): 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat.

Mailchimp: bis 250 Kontakte, bis 500 Versände im Monat, höchstens 250 pro Tag.

Klaviyo: 250 aktive Profile, 500 E-Mail-Versände im Monat und 5 US$ Guthaben für mobile Nachrichten.

Customer.io: kein dauerhafter Gratistarif. Das Startup-Programm gewährt 12 Monate kostenlos für berechtigte frühe Unternehmen, die weniger als 10 Mio. US$ eingeworben haben.

HubSpot: Sales Hub kostenlos für bis zu 2 Nutzer ohne Kreditkarte; kostenlose Marketing-Werkzeuge laut Preisseite.

ActiveCampaign und Drip: kein Gratistarif. ActiveCampaign nennt eine Testphase, Drip 14 Tage ohne Kreditkarte.

Stripe, Paddle, Lemon Squeezy: Zahlungsabwicklung, kein E-Mail-Tool. Stripe nennt im Standardtarif keine monatliche Plattformgebühr, Paddle und Lemon Squeezy rechnen pro Transaktion ab. Sie ersetzen kein Mail-Tool, sondern liefern die Ereignisse, die es braucht.

Die Tools im Einzelnen

Sequenzy

Transaktionale und Marketing-Mails auf einer Plattform, ausgelöst durch Zahlungs- und Produktereignisse.

Was es für diese Zielgruppe gut macht: Sequenzy bindet Stripe, Paddle, Lemon Squeezy, Polar, Dodo Payments und Creem an. Abrechnungsereignisse wie saas.payment_failed können eine Serie starten. Das Ereignis enthält eine gehostete Rechnungsseite, auf der Kunden bezahlen oder ihre Karte aktualisieren können. Dazu kommen Anbindungen an PostHog, Better Auth, Clerk, Supabase, Zapier und Custom Webhooks. Transaktionsmails und Marketingmails laufen in einem Dashboard und einer Abrechnung. Über API, MCP-Server und CLI lassen sich Ereignisse aus eigenen Systemen senden.

Wo es an Grenzen stößt: Der Preis richtet sich nach dem Versandvolumen. Wer eine große Liste mit wenigen Mails pro Kontakt hat, zahlt wenig. Wer dagegen viele Mails pro Kontakt versendet, sollte die Stufe anhand des Volumens rechnen. Ein Vertriebs-CRM mit Pipeline ist nicht der Schwerpunkt; wer Deals in einer Pipeline steuert, braucht ein CRM daneben. SMS ist als Zusatz verfügbar.

Preise: Gratis 2.500 E-Mails im Monat. 15.000 E-Mails 19 US$ monatlich (205 US$ jährlich), 30.000 E-Mails 29 US$ (313 US$ jährlich), 60.000 E-Mails 49 US$ (529 US$ jährlich), 120.000 E-Mails 99 US$ monatlich. SMS-Zusatz 16 US$ monatlich für 1.000 Credits.

Preisseite: sequenzy.com/pricing

Loops

Ein kostenloser Einstieg für Gründer, die mit kleiner Liste beginnen und später wachsen.

Stärke: Der Early-Stage-Tarif ist kostenlos und enthält laut Preisseite alle Funktionen. Das macht ihn für ein Startup vor den ersten zahlenden Kunden attraktiv, weil die Automatisierung nicht sofort Geld kostet. Der Growing-Audience-Tarif (99 US$ monatlich) umfasst unbegrenzte Sends an Abonnenten und transaktionale Sends an Nutzer außerhalb der Liste.

Grenze: Die Gratisstufe gilt für die 1.000 neuesten Kontakte und 4.000 Sends im rollierenden 30-Tage-Zeitraum. Ältere Kontakte fallen aus dem Versand. Der Sprung auf 99 US$ kommt schnell, sobald die Liste wächst. Die Fußzeile von Loops bleibt im Gratistarif bestehen.

Preisseite: loops.so/pricing

Customer.io

Verhaltensbasierte Automatisierung für Teams, die Ereignisse selbst einbinden.

Stärke: Die Plattform arbeitet ereignisbasiert. Mails lassen sich aus fast jeder Nutzer- oder Kontoaktion auslösen, und Workflows können mehrstufig verzweigen. Für Startups mit technischem Team und klaren Produktereignissen lohnt sich der Aufwand, weil die Logik genau dem Produkt folgt. Das Startup-Programm senkt die Einstiegskosten für berechtigte Unternehmen über zwölf Monate.

Grenze: Der Preis steigt mit der Zahl der Profile. Essentials kostet ab 100 US$ monatlich, bei 10.000 Profilen 145 US$, bei 20.000 Profilen 235 US$, jeweils monatlich abgerechnet. Die Einrichtung braucht Entwicklerzeit für das Event-Tracking. Für einfache Newsletter ist das zu viel Technik.

Preisseite: customer.io/pricing

ActiveCampaign

E-Mail-Automatisierung mit einem CRM in derselben Oberfläche.

Stärke: Starter enthält E-Mail-Marketing, Marketing-Automatisierung, ein Standard-CRM und E-Commerce-Integrationen. Das passt zu Teams, die Kontakte, Angebote und Mails an einer Stelle verwalten wollen, ohne zwei Tools zu bezahlen.

Grenze: Der Preis richtet sich nach der Kontaktzahl: Starter 15 US$, Plus 49 US$, Pro 79 US$, Enterprise 145 US$ monatlich, jeweils ab 1.000 Kontakten. Landing Pages und Standard-Segmentierung gibt es erst ab Plus. Größere Listen werden nicht mit eigenem Preis genannt.

Preisseite: activecampaign.com/pricing

Drip

Segmente, Workflows und unbegrenzter Versand nach Personenzahl.

Stärke: Der Einstiegstarif kostet 39 US$ monatlich für 1 bis 2.500 Personen und umfasst unbegrenzte E-Mails, dynamische Segmente, Onsite-Kampagnen und bis zu 50 Workflows. Für eine Liste im Bereich von 1.000 bis 5.000 Personen ist das planbar.

Grenze: Es gibt keinen dauerhaften Gratistarif, nur 14 Tage Test ohne Kreditkarte. Chat-Support erscheint erst in höheren Stufen; in der Stufe für 4.501 bis 5.000 Personen ist laut Preisseite E-Mail-Support enthalten.

Preisseite: drip.com/pricing

Klaviyo

Profilbasierte Mails mit einer großzügigen Gratisstufe.

Stärke: Die Gratisstufe umfasst 250 aktive Profile und 500 E-Mail-Versände im Monat. Die bezahlten Stufen sind nach Profilen gestaffelt: 1.000 Profile 30 US$, 5.000 Profile 100 US$, 10.000 Profile 150 US$ monatlich.

Grenze: Die Preisseite beschreibt Klaviyo über Profile und Versand. Ob Abrechnungsereignisse aus einem SaaS-Stack nativ ankommen, sollten Sie in der Dokumentation prüfen, bevor Sie sich festlegen.

Preisseite: klaviyo.com/pricing

HubSpot

Marketing, Vertrieb und Service in einem CRM-Umfeld.

Stärke: Der Sales Hub ist für bis zu 2 Nutzer kostenlos. Der Marketing Hub Starter kostet laut Preisseite ab 7 US$ pro Monat. Marketing, Vertrieb und Support arbeiten auf denselben Kontaktdaten, was für ein Team mit wachsendem Vertrieb hilfreich ist.

Grenze: Der Sprung auf den Marketing Hub Professional kostet 800 US$ monatlich. Bei Professional und Enterprise fällt zusätzlich eine einmalige Onboarding-Gebühr an. Für ein Startup ohne Vertriebsteam ist das meist zu schwer.

Preisseite: hubspot.com/pricing/marketing

Weitere Kandidaten

Userlist: Die Preisseite nennt Basic ab 10 US$ und Professional ab 12 US$ monatlich, dazu 149 bzw. 349 US$ monatlich bei bis zu 10.000 Nutzern. Enterprise kostet auf Anfrage. Die Stärke liegt im Konto-Tracking für B2B. userlist.com/pricing

Sender: Free Forever für 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat. Standard 6,3 US$ und Professional 10,5 US$ monatlich, jeweils mit den genannten Versandgrenzen. sender.net/pricing

Encharge: Growth 99 US$ monatlich oder 79 US$ bei Jahreszahlung, bis 2.000 Abonnenten. Premium 159 US$ bzw. 129 US$. Eine Gratisstufe gibt es nicht. encharge.io/pricing

Mailchimp: Gratis bis 250 Kontakte. Für größere Listen gibt die Preisseite Stufen an; die Tabelle oben zeigt die Werte für 5.000 und 10.000 Kontakte. mailchimp.com/pricing

Salesforce und Outreach: Diese Werkzeuge sind auf Vertriebsorganisationen zugeschnitten. Salesforce rechnet je Nutzer und Edition ab; Outreach nennt keinen öffentlichen Preis. Für ein frühes Startup sind beide meist zu groß.

Lifecycle-Mails für frühe SaaS-Produkte

Die Mails mit dem größten Effekt richten sich nach Ereignissen und nicht nach dem Kalender. Für ein B2B-Startup mit Self-Serve-Abo haben sich sechs Auslöser bewährt, die in fast jedem Tool umsetzbar sind. Ob sie bei Ihnen wirken, zeigt nur Ihre eigene Auswertung.

Trial-Start: Der Admin bekommt eine Mail mit dem ersten Schritt, der den Wert des Produkts zeigt. Die Mail geht an den Konto-Inhaber, nicht an jeden eingeladenen Nutzer.

Aktivierung: Erreicht ein Konto die erste Kernaktion, kommt eine Folgemail mit dem nächsten Schritt. Bleibt die Aktion aus, folgt nach einigen Tagen eine Hilfe-Mail.

Testende in Kürze: Vor dem Ende der Testphase erhält das Konto eine Mail mit einer Zusammenfassung seiner Nutzung und dem Link zum Tarif.

Zahlung gescheitert: Das Ereignis saas.payment_failed löst eine Mail aus, die auf die gehostete Rechnungsseite verlinkt. Dort können Kunden bezahlen oder ihre Karte aktualisieren. Die Mail sollte kurz sein, den Betrag nennen und keine Drohung enthalten.

Sitze erweitert: Wächst ein Konto um Nutzer, kann eine Mail die Vorteile des nächsthöheren Tarifs zeigen. Die Mail geht an den Administrator.

So wählen Sie das passende Tool

Die Entscheidung hängt weniger am niedrigsten Preis als am Auslöser Ihrer Mails. Die Tabelle ordnet typische Situationen zu.

Wenn Sie … … wählen Sie weil
ein Self-Serve-Abo mit Zahlung über Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy haben Sequenzy Zahlungsereignisse sind eingebaut und haben einen Link zur Rechnungsseite
eine kleine Liste ohne Budget für Tools haben Loops (Early Stage) oder Sender (Free Forever) Beide haben einen dauerhaften Gratistarif mit klaren Grenzen
technische Ereignisse aus dem Produkt steuern wollen Customer.io Workflows reagieren auf fast jede Nutzeraktion; das Startup-Programm senkt den Start
Kontakte, Angebote und Mails in einer Oberfläche wollen ActiveCampaign Starter enthält ein Standard-CRM und Automatisierung
Marketing und Vertrieb eng verzahnen wollen HubSpot Der Sales Hub ist für 2 Nutzer kostenlos; höhere Stufen kommen erst mit Wachstum
eine Liste mit Segmenten und einfachen Workflows betreiben Drip 39 US$ monatlich für 1 bis 2.500 Personen mit unbegrenztem Versand

Einrichtung in einem Nachmittag

Diese Checkliste gilt für ein Self-Serve-Startup mit Abrechnung über einen Zahlungsdienst.

Schritt Was Sie konkret tun Prüfen Sie danach
1. Absenderdomain Eine eigene Subdomain für Mails einrichten und die Authentifizierung (SPF, DKIM) im DNS hinterlegen. Testmail an ein Postfach mit Header-Prüfung senden.
2. Ereignisse anbinden Zahlungsanbieter verbinden oder eigene Ereignisse per Webhook senden: Trial-Start, Zahlung, Zahlung gescheitert, Planwechsel. Jeden Ereignistyp einmal auslösen und im Protokoll prüfen.
3. Segmente bilden Konten nach Plan, Testphase und Nutzung trennen, nicht nur nach E-Mail-Adresse. Stichprobe: Gehört jede Person zum richtigen Konto?
4. Onboarding-Serie Fünf Mails für den Trial mit je einem Ziel; jede Mail verweist auf eine konkrete Aktion im Produkt. Testkonto durchlaufen und Abmeldelink prüfen.
5. Zahlungsmail Mail mit dem Link zur gehosteten Rechnungsseite; Betrag und Frist nennen. Link im Testlauf öffnen und Zahlung im Testmodus versuchen.
6. Volumen beobachten Monatliches Versandvolumen mit der Tarifgrenze vergleichen, bevor die Liste wächst. Vor jeder Tarifgrenze den Wechsel einplanen.

Wie wir die Angaben prüfen

Die Preise stammen von den Preisseiten der jeweiligen Anbieter, geprüft am 7. Oktober 2026. Wir bewerten keine Funktionen durch eigene Tests, sondern beschreiben, was die Preisseiten und die Dokumentation nennen. Wenn ein Anbieter für eine Listengröße keinen Preis veröffentlicht, steht dort „auf Anfrage“. Fehler melden Sie bitte über die Kontaktseite; wir korrigieren Angaben, sobald die Quelle geändert ist.

Häufige Fragen

Welches E-Mail-Tool ist für ein B2B-SaaS-Startup mit Self-Serve-Abo der günstigste Einstieg?

Für Self-Serve-Abos mit Zahlungsabwicklung über Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy ist Sequenzy ein günstiger Einstieg. Der Gratistarif umfasst 2.500 E-Mails pro Monat. Der Plan mit bis zu 15.000 E-Mails kostet laut Preisseite 19 US$ pro Monat, bei jährlicher Zahlung 205 US$. Entscheidend ist, dass Zahlungsereignisse wie saas.payment_failed direkt Mails auslösen können. Wer hauptsächlich Newsletter an eine große Liste schickt und wenig Abrechnungslogik braucht, kommt mit Loops oder Sender oft ebenfalls günstig aus.

Zahlt ein Startup bei Sequenzy für jeden Kontakt?

Nein. Laut Preisseite sind Kontakte und Sending-Domains auf allen Tarifen unbegrenzt. Die Preisstufen richten sich nach dem monatlichen E-Mail-Volumen: 15.000 E-Mails 19 US$, 30.000 E-Mails 29 US$, 60.000 E-Mails 49 US$ und 120.000 E-Mails 99 US$ pro Monat. Eine wachsende Liste mit wenigen Mails pro Kontakt bleibt daher in einer niedrigen Stufe.

Wie lange ist Customer.io für Startups kostenlos?

Customer.io nennt auf der Preisseite ein Startup-Programm: Berechtigte frühe Unternehmen, die weniger als 10 Mio. US$ eingeworben haben, erhalten 12 Monate kostenlos. Ob ein konkretes Unternehmen berechtigt ist, entscheidet der Anbieter nach den Teilnahmebedingungen. Ein dauerhafter Gratistarif gibt es nicht.

Reicht die Gratisstufe von Loops für eine Trial-Onboarding-Serie?

Der Early-Stage-Tarif von Loops ist kostenlos und umfasst bis zu 4.000 Sends in jedem rollierenden Zeitraum von 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte. Für eine Onboarding-Serie mit fünf Mails pro neuem Trial-Account reicht das, solange die Anzahl neuer Trials pro Monat klein bleibt. Sobald die Liste über 1.000 Kontakte oder das Volumen über 4.000 Sends wächst, ist der Tarif Growing Audience mit 99 US$ pro Monat fällig.

Brauche ich ein CRM zusätzlich zu einem E-Mail-Tool?

Das hängt vom Verkaufsprozess ab. Bei rein Self-Serve-Abos mit Zahlung über Stripe oder Paddle stehen die Abrechnungsdaten im Mittelpunkt, und ein E-Mail-Tool mit Billing-Ereignissen deckt den Großteil ab. Sobald Vertrieb mit Pipeline, Deals und Angebotsphasen arbeitet, sollte ein CRM die Verkaufsdaten führen, und das E-Mail-Tool sollte dorthin synchronisieren oder Ereignisse dorthin weitergeben.

Wann lohnt sich der Wechsel von einem günstigen Tool zu HubSpot?

Ein Wechsel lohnt sich, wenn Marketing, Vertrieb und Support in einem System arbeiten sollen und das Team bereit ist, für Professional-Funktionen mehr zu zahlen. Die Preisseite nennt für den Marketing Hub Starter ab 7 US$ pro Monat und für Professional 800 US$ pro Monat. Bei Professional und Enterprise fällt laut Preisseite zusätzlich eine einmalige Onboarding-Gebühr an. Vor dem Wechsel sollten Sie prüfen, ob die Funktionen, die Sie tatsächlich nutzen, im günstigeren Tarif enthalten sind.

Wie viele Mails dürfen Startups in der Testphase ohne Kosten versenden?

Das hängt vom Tool ab. Sequenzy erlaubt 2.500 E-Mails im Monat im Gratistarif, Sender 15.000 E-Mails im Monat an bis zu 2.500 Abonnenten, Mailchimp bis zu 500 Versände im Monat an bis zu 250 Kontakte, Klaviyo 500 E-Mail-Versände im Monat bei bis zu 250 aktiven Profilen. Die jeweils aktuellen Grenzen stehen auf den Preisseiten der Anbieter und können sich ändern.