E-Mail-Marketing-Blog für Startups
Kostenlose Tarife, Preise nach Listengröße und Lifecycle-E-Mails für frühe SaaS-Produkte: was Sie wann bezahlen und welches Tool zu Ihrer Liste passt.
Für die meisten Startups in der frühen Phase ist Sender die beste Wahl für den Einstieg. Der Tarif „Free Forever“ umfasst 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat und kostet 0 US$. Wenn Sie zusätzlich Mails auslösen wollen, sobald ein Kunde zahlt, eine Zahlung fehlschlägt oder ein Testabo endet, ist Sequenzy die passende Ergänzung: Der Tarif für 15.000 E-Mails im Monat kostet 19 US$ monatlich.
Dieser Blog behandelt, wie Sie Ihre Liste aufbauen, welche Kosten bei welcher Größe entstehen und wie Sie Abläufe so einrichten, dass sie zu Ihrem Produkt passen. Die Preise stammen von den Anbieterseiten, Stand 7. Oktober 2026. Maßgeblich ist immer die jeweilige Preisseite.
Die Artikel in diesem Blog
Der vollständige Leitfaden zum E-Mail-Marketing für Startups im Jahr 2026
Alles, was Startups über E-Mail-Marketing wissen müssen. Strategie, Tools, Automatisierung und Wachstums-Taktiken.
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Kurzvergleich: Welches Tool für welche Phase?
Die folgende Tabelle zeigt, für wen sich die drei Tools eignen, was der Einstieg kostet und wo die Grenze liegt. Alle Preise gelten in US-Dollar und monatlich, sofern nicht anders angegeben.
| Tool | Geeignet für | Einstiegspreis (Tarif, Abrechnung) | Wichtigste Einschränkung |
|---|---|---|---|
| Sender | Startups mit Newsletter und kleiner Liste | Free Forever: 0 US$ (2.500 Abonnenten, 15.000 E-Mails im Monat) | Die kostenlose Grenze liegt bei 2.500 Abonnenten |
| Loops | SaaS-Teams mit Produkt- und Transaktionsmails | Early Stage: 0 US$; Growing Audience: 99 US$ monatlich | Kostenlos nur mit 4.000 Sends in 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte |
| Sequenzy | SaaS-Lifecycle mit Abrechnungs-Auslösern | Kostenlos bis 2.500 E-Mails im Monat; 15.000 E-Mails: 19 US$ monatlich oder 205 US$ jährlich | Der Preis richtet sich nach dem E-Mail-Volumen, nicht nach der Kontaktzahl |
Was kostet es bei realistischen Listengrößen?
Die Kosten hängen davon ab, wie viele Abonnenten Sie haben und wie viele E-Mails Sie pro Monat versenden. Die drei Szenarien zeigen, welcher Tarif jeweils greift.
| Szenario | Sender | Loops | Sequenzy |
|---|---|---|---|
| Frühe Phase: 1.000 Kontakte, 4.000 E-Mails im Monat | 0 US$ (Free Forever) | 0 US$ (Early Stage) | 19 US$ monatlich (15.000-E-Mail-Tarif, da über den 2.500 kostenlosen E-Mails) |
| Wachstum: 5.000 Kontakte, 15.000 E-Mails im Monat | Preis auf Anfrage | 99 US$ monatlich (Growing Audience) | 19 US$ monatlich (15.000-E-Mail-Tarif) |
| Größer: 20.000 Kontakte, 60.000 E-Mails im Monat | Preis auf Anfrage | 99 US$ monatlich (Growing Audience) | 49 US$ monatlich (60.000-E-Mail-Tarif) oder 529 US$ jährlich |
Bei Sequenzy ergibt sich für den Tarif mit 15.000 E-Mails im Jahr 205 US$, also gerechnet 17,08 US$ je Monat. Die Sender-Tarife Standard (6,30 US$ monatlich) und Professional (10,50 US$ monatlich) gelten für 6.000 bzw. 12.000 E-Mails. Für größere Listen nennt Sender keinen festen Preis auf der Übersichtsseite, daher stehen dort keine Beträge.
Sender
Sender passt zu Startups mit einem Newsletter, Onboarding-Reihen und einer Liste, die noch klein ist. Der kostenlose Tarif deckt 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat ab. Die Grenze liegt bei den Abonnenten: Sobald Sie darüber wachsen, müssen Sie in einen bezahlten Tarif wechseln.
Im Standard-Tarif sind 6.000 E-Mails und 500 Abonnenten für 6,30 US$ im Monat angegeben, im Professional-Tarif 12.000 E-Mails für 10,50 US$ im Monat. Bei jährlicher Zahlung ist der Monatspreis laut Preisseite gleich. Wenn Sie Abläufe direkt aus Zahlungsereignissen steuern wollen, prüfen Sie die Integrationen auf der Preisseite genau, bevor Sie sich festlegen.
Loops
Loops richtet sich an SaaS-Teams, die Produkt-E-Mails und Transaktionsmails aus einer Oberfläche senden. Der Early-Stage-Tarif ist kostenlos und umfasst unbegrenzte Kontakte sowie alle Funktionen. Versendet werden können jedoch höchstens 4.000 E-Mails in jedem rollierenden Zeitraum von 30 Tagen, und zwar an die 1.000 neuesten Kontakte. Im kostenlosen Tarif gelten außerdem 10 E-Mails pro Sekunde und eine Loops-Fußzeile.
Sobald Sie größer werden, wechseln Sie in den Growing-Audience-Tarif für 99 US$ im Monat. Er enthält unbegrenzte Sends an Abonnenten und Transaktionsmails an Nutzer außerhalb Ihrer Liste. Die Grenze der kostenlosen Stufe liegt also bei der aktiven Liste und dem Versandvolumen, nicht bei den Kontakten.
Sequenzy
Sequenzy verbindet Transaktions- und Marketing-E-Mails auf einer Plattform. Für SaaS-Startups ist vor allem wichtig, dass Zahlungsereignisse Abläufe auslösen können. Integrationen gibt es für Stripe, Paddle, Lemon Squeezy, Polar, Dodo Payments und Creem. Das Ereignis saas.payment_failed enthält eine gehostete Rechnungsseite (hostedInvoiceUrl), auf der Kunden bezahlen oder ihre Karte aktualisieren können.
Die Tarife sind nach monatlichem E-Mail-Volumen gestaffelt, Kontakte und Sending-Domains sind bei allen Tarifen unbegrenzt. Kostenlos sind 2.500 E-Mails im Monat. 15.000 E-Mails kosten 19 US$ monatlich oder 205 US$ jährlich, 30.000 E-Mails 29 US$ monatlich oder 313 US$ jährlich, 60.000 E-Mails 49 US$ monatlich oder 529 US$ jährlich. Die Grenze: Der Preis folgt dem Versandvolumen. Schätzen Sie deshalb Ihre Monatsmenge vorab grob, bevor Sie einen Tarif wählen.
Stripe: Zahlungsdaten, kein E-Mail-Tool
Stripe ist ein Zahlungsdienst und kein E-Mail-Tool. Sie brauchen es, um Zahlungen anzunehmen, und es liefert die Ereignisse, auf denen Abrechnungs-Mails aufbauen. Laut Preisseite fallen die Gebühren pro Transaktion an; im Standardtarif gibt es keine monatliche Plattformgebühr. Die aktuellen Sätze stehen auf stripe.com/pricing.
Prüfen Sie vor dem Start, ob Ihr E-Mail-Tool Stripe-Ereignisse direkt empfangen kann. Das spart eine eigene Schnittstelle und hält Rechnungsdaten und Mails synchron.
Entscheidungstabelle: Welches Tool passt?
| Wenn Sie … | … wählen Sie | Weil |
|---|---|---|
| unter 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat bleiben | Sender (Free Forever) | Der Tarif kostet 0 US$ und deckt diese Menge ab |
| Produkt-Mails an registrierte Nutzer senden und eine kleine aktive Liste haben | Loops (Early Stage) | 4.000 Sends in 30 Tagen sind kostenlos, Kontakte sind unbegrenzt |
| Mails bei Zahlungsfehlern, Testende oder Kündigung automatisch senden | Sequenzy | Zahlungsereignisse wie saas.payment_failed starten Abläufe, die Kundin oder Kunde über die gehostete Rechnungsseite erreichen |
| mehr als 500 Abonnenten im Sender-Standard-Tarif haben | Sender nach Angebot fragen oder einen Tarif mit höherer Grenze prüfen | Die Übersichtsseite nennt für größere Listen keinen festen Preis |
| viele Datenquellen zu Kundenprofilen zusammenführen | Segment (Twilio Segment) prüfen | Der Preis wird individuell vereinbart; die Plattform richtet sich an größere Datenstacks |
Einrichtung in sechs Schritten
- Legen Sie Ihre Absenderdomain fest und tragen Sie die DNS-Einträge ein, die das gewählte Tool verlangt.
- Sortieren Sie Ihre Kontakte nach Herkunft: Newsletter, Testphase und zahlende Kunden. Mischen Sie diese Gruppen nicht in einer Liste.
- Verbinden Sie Ihren Abrechnungsanbieter, zum Beispiel Stripe, oder senden Sie Ereignisse über die Schnittstelle des Tools.
- Richten Sie zuerst drei Abläufe ein: Willkommensmail, Ende der Testphase und fehlgeschlagene Zahlung.
- Notieren Sie Ihr monatliches Versandvolumen und wählen Sie danach den Tarif.
- Prüfen Sie nach 30 Tagen Kontaktzahl und Versandmenge. Wechseln Sie den Tarif, sobald eine Grenze erreicht ist.
So wählen Sie
- Zählen Sie zuerst Abonnenten und monatliche E-Mails. Die Tarife richten sich nach diesen Werten, nicht nach Ihrem Gefühl.
- Starten Sie kostenlos, solange Ihre Liste und Ihr Versand unter den Grenzen liegen. Ein früher Wechsel bringt wenig.
- Brauchen Sie Mails, die auf Zahlungen reagieren, prüfen Sie zuerst die Integrationen Ihres Abrechnungsanbieters.
- Vergleichen Sie die Preise jeweils auf der Anbieterseite, bevor Sie sich festlegen. Preise ändern sich.
Häufige Fragen
Ist Sender dauerhaft kostenlos?
Laut Preisseite gibt es den Tarif Free Forever mit 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat für 0 US$. Die Grenzen können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor jeder Entscheidung die aktuelle Preisseite.
Ab wann braucht ein Startup Sequenzy?
Sequenzy lohnt sich, wenn Zahlungsereignisse wie Testende, Kündigung oder fehlgeschlagene Zahlung automatisch Mails auslösen sollen. Der kostenlose Tarif umfasst 2.500 E-Mails im Monat.
Was kostet Loops, wenn die Liste wächst?
Der Early-Stage-Tarif kostet 0 US$, ist aber auf 4.000 Sends in 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte begrenzt. Der Growing-Audience-Tarif kostet 99 US$ im Monat und enthält unbegrenzte Sends an Abonnenten.
Brauche ich Stripe, um E-Mail-Automatisierung zu betreiben?
Nein. Für reine Newsletter brauchen Sie keine Zahlungsdaten. Für Mails zu Abrechnung, Testende oder Zahlungsfehlern ist eine Verbindung zum Abrechnungsanbieter aber sinnvoll.
Warum sind die Preise in US-Dollar angegeben?
Die drei Anbieter veröffentlichen ihre Preise in US-Dollar. Ihre Rechnung hängt vom Währungskurs und von Steuern ab, die auf der Abrechnungsseite des Anbieters stehen.
Gelten die Preise auch für Jahreszahlung?
Nur wo die Anbieterseite einen Jahrespreis nennt. Bei Sequenzy sind das 205 US$ für 15.000 E-Mails, 313 US$ für 30.000 und 529 US$ für 60.000 E-Mails. Bei Loops und Sender gelten die genannten Monatspreise.
Wann ist Segment eine Option?
Segment richtet sich an größere Datenstacks mit vielen Quellen. Der Preis wird individuell vereinbart, deshalb steht hier keine Zahl. Für die meisten frühen Startups ist ein E-Mail-Tool mit Abrechnungsanbindung der einfachere Weg.