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Moosend vs Mailchimp für Startups: Kosten, Gratis-Tarife und Wahl

Moosend oder Mailchimp für ein Startup? Preise nach Kontaktzahl, Gratis-Optionen, Migration und Lifecycle-Mails im direkten Vergleich.

Für die meisten Startups mit knappem Budget ist Moosend die bessere Wahl. Der Pro-Tarif für 500 Kontakte kostet 7 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung, monatlich sind es 9 $. Mailchimp ist sinnvoll, wenn Sie eine besonders breite Auswahl an Integrationen brauchen oder Ihr Team bereits mit Mailchimp-Vorlagen und -Abläufen arbeitet. Mailchimp bietet außerdem einen dauerhaft kostenlosen Tarif für bis zu 250 Kontakte. Moosend hat dagegen keinen dauerhaft kostenlosen Tarif, sondern eine 30-tägige Testphase ohne Kreditkarte.

Bei beiden Anbietern hängt der Preis vor allem an der Anzahl der Kontakte. Wer eine Warteliste mit Interessenten, Nutzer aus einem Early-Access-Programm oder Bestandskunden mit Newsletter-Einwilligung pflegt, sieht die Kosten deshalb schnell wachsen. Der Vergleich lohnt sich also besonders für Gründerteams, die in den nächsten zwölf Monaten von wenigen hundert auf einige tausend Kontakte kommen.

Alle Preisangaben in diesem Artikel stammen von den Preisseiten der Anbieter, Stand 7. Oktober 2026. Die Beträge sind in US-Dollar angegeben. Steuern und eventuelle Zusatzkosten für Credits kommen hinzu, und die genauen Abrechnungsbedingungen stehen jeweils auf der Preisseite.

Kurzvergleich

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen. Sie ersetzt keine Prüfung der Funktionen, die Sie für Ihren Anwendungsfall brauchen, zeigt aber, wo die beiden Tools grundsätzlich auseinanderliegen.

Merkmal Moosend Mailchimp
Beste Wahl für Budgetbewusste Startups, deren Kontaktliste schnell wächst Teams mit vielen Integrationen oder bestehenden Mailchimp-Abläufen
Einstiegspreis Pro, 500 Kontakte: 7 $/Monat bei jährlicher Abrechnung, 9 $/Monat monatlich Essentials, 500 Kontakte: 13 $/Monat (monatliche Abrechnung)
Kostenloser Einstieg Kein dauerhaft kostenloser Tarif, 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte Free-Tarif: bis 250 Kontakte, 500 Versände pro Monat, höchstens 250 pro Tag
Versandvolumen Unbegrenzte E-Mails im Kontakttarif, zusätzlich Email-Credit-Pakete Versandkontingent steigt mit der Kontaktstufe (6.000 pro Monat bei 500 Kontakten)
Hauptgrenze Weniger Integrationen und geringere Bekanntheit im Markt Deutlich teurer, sobald die Liste über 2.500 Kontakte wächst

Kosten nach Listengröße

Die meisten Entscheidungen fallen erst beim Blick auf die Kosten bei der Listengröße, die Sie in sechs bis zwölf Monaten erwarten. Die Tabelle zeigt die veröffentlichten Preise für Moosend Pro und Mailchimp. Wo ein Mailchimp-Preis für eine Stufe nicht angegeben ist, steht dort „auf Anfrage“.

Kontakte Moosend Pro, jährlich Moosend Pro, monatlich Mailchimp, monatlich
500 7 $/Monat 9 $/Monat 13 $/Monat (Essentials) oder 20 $/Monat (Standard)
1.000 13 $/Monat 16 $/Monat Auf Anfrage
5.000 38 $/Monat 48 $/Monat 100 $/Monat (Stufe 2.501–5.000, bis 60.000 E-Mails)
10.000 70 $/Monat 88 $/Monat 135 $/Monat (Stufe 5.001–10.000, bis 120.000 E-Mails)
25.000 128 $/Monat 160 $/Monat Auf Anfrage
50.000 252 $/Monat 315 $/Monat Auf Anfrage
100.000 499 $/Monat 624 $/Monat Auf Anfrage

Ein Beispiel macht den Unterschied greifbar. Bei 5.000 Kontakten kostet Moosend Pro monatlich 48 $, Mailchimp in der passenden Stufe 100 $. Die Differenz liegt bei 52 $ im Monat, also 624 $ im Jahr (52 × 12 = 624). Der Vergleich ist allerdings nicht ganz gleichwertig. Für Mailchimp sind nur Monatspreise angegeben, während Moosend bei jährlicher Zahlung 38 $ im Monat kostet. Bei jährlicher Zahlung beträgt der Abstand also 62 $ im Monat (100 − 38 = 62), was 744 $ im Jahr entspricht.

Die Tabelle zeigt auch, dass der Preisabstand mit der Liste wächst. Bei 500 Kontakten liegt der Unterschied zwischen dem günstigsten Mailchimp-Tarif und Moosend bei 4 $ im Monat, bei 5.000 Kontakten schon bei 52 $. Ein Startup, das mit 500 Kontakten startet und in einem Jahr 5.000 erreicht, sollte die Preisentwicklung deshalb genauso prüfen wie den Preis zum Start.

Zusätzlich bietet Moosend Pakete mit Email-Credits an, zum Beispiel 350.000 Credits für 350 $ und 500.000 Credits für 500 $. Wenn Sie viele Nachrichten an eine verhältnismäßig kleine Liste schicken, etwa bei täglichen Produkt-Updates an wenige Hundert Nutzer, kann dieses Modell interessant sein. Wie die Credits genau mit dem Kontakttarif zusammenspielen, steht auf der Preisseite.

Moosend im Detail

Was Moosend für Startups gut macht

Moosend richtet sich an Teams, die E-Mail-Marketing mit Automatisierung betreiben wollen, ohne für jede Stufe der Liste viel zu bezahlen. Laut den Angaben auf der Anbieterseite gehören ein visueller Workflow-Builder, ausgelöste Sequenzen und bedingte Logik zum Funktionsumfang. Für einen frühen SaaS-Newsletter bedeutet das: Eine Willkommensserie, die nach der Anmeldung startet, und eine Erinnerung, die bei Inaktivität greift, lassen sich ohne Entwickler anlegen.

Der Kostenvorteil ist der stärkste Grund, Moosend zu wählen. Der Pro-Tarif für 500 Kontakte kostet 7 $ im Monat bei jährlicher Zahlung. Zudem sind E-Mails im Kontakttarif unbegrenzt inbegriffen, sodass Sie bei einer Liste mit Tests und Umfragen nicht bei jedem Versand über ein Kontingent nachdenken müssen. Wer Wert auf eine übersichtliche, moderne Oberfläche legt, findet sie bei Moosend ebenfalls.

Wo Moosend an Grenzen stößt

Der Hauptnachteil ist das Integrations-Ökosystem. Mailchimp ist seit Jahren der Standard, mit dem die meisten Werkzeuge eine Verbindung anbieten. Moosend deckt die gängigen Anforderungen ab, aber wenn Ihr CRM, Ihr Support-Tool oder ein spezieller Shop-Connector nur mit Mailchimp arbeitet, müssen Sie dies vor der Entscheidung klären. Auch die Markenbekanntheit ist geringer. Das spielt bei Partnerschaften oder bei Kunden, die Tools nach Bekanntheit auswählen, eine Rolle.

Ein zweiter Punkt betrifft das Wachstum. Der Preis für 25.000 Kontakte liegt bei 160 $ im Monat, für 100.000 Kontakte bei 624 $. Für ein Startup, das Reichweite aufbauen will, bleibt das vertretbar, aber die Kosten steigen linear mit der Liste. Planen Sie daher schon bei der Wahl des Tarifs eine Obergrenze für den Monat ein.

Preis: Pro für 500 Kontakte, 7 $/Monat bei jährlicher Abrechnung oder 9 $/Monat monatlich. Die Testphase dauert 30 Tage und erfordert keine Kreditkarte. Alle Stufen stehen auf der Preisseite von Moosend.

Mailchimp im Detail

Was Mailchimp für Startups gut macht

Mailchimp hat die breiteste Integrationsauswahl im Markt. Für Startups, deren Stack aus Shop, CRM, Support-Desk und Analytics besteht, ist das oft der entscheidende Punkt. Hinzu kommt eine große Bibliothek an Vorlagen und ein eingespieltes Ökosystem an Anleitungen, Erweiterungen und Freelancern, die Mailchimp bereits kennen. Wer den Einstieg schnell und ohne Lernkurve will, profitiert davon.

Der Free-Tarif ist für sehr kleine Listen attraktiv. Mit bis zu 250 Kontakten, 500 Versänden pro Monat und höchstens 250 Versänden pro Tag können Sie etwa eine Beta-Liste oder einen Gründer-Newsletter kostenlos betreiben. Dazu kommt eine 14-tägige Testphase des Standard-Tarifs, die auf der Preisseite genannt wird.

Wo Mailchimp teuer wird

Der Preis steigt mit der Kontaktzahl deutlich schneller als bei Moosend. Ab 500 Kontakten kostet der Essentials-Tarif 13 $ im Monat, der Standard-Tarif 20 $. Ab 2.501 Kontakten liegt der Preis bei 100 $ im Monat, bei 5.001 bis 10.000 Kontakten bei 135 $. Ab 10.001 Kontakten sind es 230 $ im Monat. Für mehrere Stufen über 1.000 Kontakte veröffentlicht Mailchimp keinen festen Preis auf der Übersicht, dort müssen Sie ein Angebot anfragen.

Die Funktionen im Tarif hängen zudem an der Kontaktstufe. Das monatliche Versandkontingent wächst mit der Liste, was bei großen Listen mit wenigen Versänden hilft, bei kleinen Listen mit vielen Versänden aber unpraktisch sein kann. Wer täglich an eine kleine Liste schreibt, sollte das Kontingent des gewählten Tarifs genau lesen.

Preis: Free bis 250 Kontakte, Essentials ab 13 $/Monat bei 500 Kontakten, Standard ab 20 $/Monat bei 500 Kontakten. Die vollständigen Stufen finden Sie auf der Preisseite von Mailchimp.

Der kostenlose Einstieg im Vergleich

Für viele Gründer ist die wichtigste Frage, ob sie am Anfang überhaupt zahlen müssen. Mailchimp bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif, Moosend nicht. Wenn Ihre Liste heute bei wenigen Dutzend Kontakten liegt und Sie nur einmal im Monat schreiben, ist Mailchimp Free ein sinnvoller Start, solange die Grenze von 250 Kontakten nicht erreicht ist.

Eine dritte Option ist MailerLite. Der Free-Tarif umfasst bis zu 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat. Der kostenpflichtige Comfort-Tarif startet bei 500 Abonnenten mit 12 $ im Monat bei monatlicher Abrechnung oder 10,80 $ bei jährlicher Abrechnung. Der Power-Tarif kostet in derselben Stufe 25 $ monatlich oder 22,50 $ jährlich und enthält unbegrenzte Versände. Wenn Sie den Free-Tarif eines Anbieters ausreizen, lohnt sich der Blick auf diese Option, bevor Sie sich festlegen.

Ein praktischer Tipp: Rechnen Sie den Free-Tarif gegen den ersten bezahlten Tarif. Bei Mailchimp endet der kostenlose Einstieg bei 250 Kontakten, bei Moosend beginnt die Zahlung mit 7 $ jährlich oder 9 $ monatlich bei 500 Kontakten. Wenn Ihr Umstieg auf einen bezahlten Tarif absehbar ist, kann die Testphase von Moosend Ihnen helfen, die Automatisierungen in Ruhe zu testen, bevor Sie zahlen.

Entscheidungshilfe: Welches Tool passt zu welchem Startup?

Die folgende Tabelle übersetzt die Unterschiede in konkrete Entscheidungen. Sie hilft vor allem dann, wenn sich Ihre Anforderungen zwischen zwei Tools nicht eindeutig trennen lassen.

Wenn Sie … wählen Sie … weil …
weniger als 250 Kontakte haben und selten schreiben Mailchimp Free Der dauerhaft kostenlose Tarif kostet 0 $ und deckt diese Größe ab.
eine Liste zwischen 500 und 1.000 Kontakten haben und Kosten kontrollieren müssen Moosend Pro Der Einstieg liegt bei 7 $ jährlich (500 Kontakte) bzw. 13 $ jährlich (1.000 Kontakte).
viele Integrationen mit anderen Tools brauchen Mailchimp Das Integrationsangebot ist breiter, und die meisten Werkzeuge verbinden sich zuerst mit Mailchimp.
in Richtung 5.000 Kontakte wachsen Moosend Pro Bei 5.000 Kontakten liegt der monatliche Abstand bei 52 $ (48 $ gegen 100 $).
bereits Vorlagen und Abläufe in Mailchimp haben Mailchimp bleiben Ein Umzug kostet Zeit, die sich nur lohnt, wenn der Kostenvorteil groß genug ist.
eine kleine Liste, aber viele Versände an dieselben Nutzer haben Moosend prüfen Im Kontakttarif sind E-Mails unbegrenzt, Mailchimp begrenzt den Versand je nach Kontaktstufe.

Lifecycle-Mails für frühe SaaS-Produkte

Viele Startups nutzen E-Mail-Marketing nicht nur für Newsletter, sondern für den Lebenszyklus der Nutzer: Anmeldung, Aktivierung, Testphase, Umwandlung in einen bezahlten Tarif und Reaktivierung nach Inaktivität. Beide Tools eignen sich für einfache Serien dieser Art. Entscheidend ist, dass Sie die Serie vor dem Bau auf Papier festlegen, denn Automatisierungen ohne klare Auslöser werden schnell unübersichtlich.

Eine einfache Struktur für den Start umfasst vier Serien. Die erste ist eine Willkommensserie mit zwei bis drei Mails in den ersten sieben Tagen, die den wichtigsten Einstieg zeigt. Die zweite ist eine Aktivierungsserie, die Nutzer anspricht, die sich angemeldet, aber die Kernfunktion noch nicht genutzt haben. Die dritte ist eine Erinnerung vor dem Ende der Testphase. Die vierte ist eine Reaktivierung für Kontakte, die seit 60 oder 90 Tagen nicht mehr geöffnet haben.

Wichtig ist die Trennung zwischen Marketing und Transaktion. Rechnungsmails, Passwort-Zurücksetzungen oder Hinweise zu fehlgeschlagenen Zahlungen gehören zu Ihrem Produktversand und nicht in eine Marketing-Automatisierung. Viele Startups vermischen beides und riskieren, dass wichtige Nachrichten im Werbe-Tab landen. Richten Sie solche Mails getrennt ein, auch wenn das Marketing-Tool sie technisch versenden könnte.

Wenn Sie Ereignisse aus Ihrem Produkt oder Ihrer Abrechnung als Auslöser nutzen wollen, prüfen Sie vorab, welche Schnittstellen das Tool bietet. Die Frage ist konkret: Kann die Plattform ein Ereignis aus Ihrer Anwendung entgegennehmen, und wie wird daraus eine Serie? Beide Anbieter lassen sich mit Ihrem Stack verbinden, aber der Aufwand unterscheidet sich je nach Integration. Klären Sie das vor dem Tarifwechsel.

Migration von Mailchimp zu Moosend

Wenn Sie sich für den Wechsel entscheiden, ist die Migration überschaubar, aber sie hat Stolpersteine. Die häufigsten Fehler betreffen Einwilligungen, die Zustellbarkeit und doppelte Versände. Die folgende Checkliste hilft, die Reihenfolge einzuhalten.

Schritt Was zu tun ist Worauf Sie achten sollten
1. Kontakte exportieren Kontaktliste, Segmente und Tags aus Mailchimp als Datei exportieren Nur Kontakte mit nachweisbarer Einwilligung übernehmen
2. Abmeldungen sichern Liste der Abmeldungen und Bounces separat exportieren Abgemeldete Adressen dürfen nicht wieder angeschrieben werden
3. Absenderdomain einrichten SPF, DKIM und DMARC für Ihre Domain im DNS hinterlegen Vor dem ersten Versand aus Moosend abschließen, sonst leidet die Zustellbarkeit
4. Import in Moosend Datei importieren und Felder zuordnen Doppelte Adressen und ungültige Felder vorher bereinigen
5. Vorlagen neu bauen Wichtigste Vorlagen im Moosend-Editor nachbauen Links, Bilder und Abmeldelinks nach dem Umbau testen
6. Automatisierungen nachbauen Mit der Willkommensserie beginnen, dann Aktivierung Auslöser und Wartezeiten einzeln prüfen, nicht gleichzeitig aktivieren
7. Testversand Testmails an eigene Konten bei mehreren Postfach-Anbietern senden Darstellung auf Smartphone und Desktop vergleichen
8. Kurzer Parallelbetrieb Alte Kampagnen in Mailchimp abschließen, neue nur in Moosend Niemals dieselbe Kampagne an dieselben Kontakte in beiden Tools senden

Planen Sie die Migration nicht direkt vor einer großen Ankündigung. Ein Wechsel kurz vor einem Launch kostet Zeit, die Sie dann beim Versand fehlt. Ein ruhiger Zeitpunkt ist eine Woche, in der keine großen Kampagnen geplant sind. Bewahren Sie außerdem den Export mindestens ein Quartal lang auf, damit Sie Einwilligungsnachweise bei Bedarf belegen können.

Häufige Fehler bei der Wahl

Der erste Fehler ist, nur den Startpreis zu vergleichen. Der Startpreis gilt für eine kleine Liste, die Sie in einem Jahr vielleicht schon hinter sich gelassen haben. Rechnen Sie den Preis deshalb für Ihre Listengröße nach 12 Monaten durch, wie in der Tabelle oben.

Der zweite Fehler ist, die Markenbekanntheit zu überschätzen. Für Ihre Empfänger spielt der Name des Versand-Tools meist keine Rolle. Entscheidend sind Zustellbarkeit, verständliche Mails und klare Abmeldemöglichkeiten. Wichtiger ist deshalb die Frage, ob Ihr Team die Plattform schnell bedienen kann.

Der dritte Fehler ist, Integrationen erst nach dem Umzug zu prüfen. Listen Sie vor der Entscheidung alle Werkzeuge auf, die Daten mit dem Marketing-Tool austauschen sollen. Prüfen Sie für jedes dieser Werkzeuge, ob es eine direkte Verbindung gibt oder ob eine Zwischenlösung nötig ist.

Der vierte Fehler ist, die Einwilligung zu vergessen. Ein Umzug ist kein Weg, um Kontakte ohne Zustimmung neu anzuschreiben. Übernehmen Sie nur Adressen mit belegbarer Einwilligung und respektieren Sie alle Abmeldungen aus dem alten Tool.

So wählen Sie Schritt für Schritt

Gehen Sie in vier Schritten vor. Zuerst bestimmen Sie die Listengröße für die nächsten zwölf Monate. Dann notieren Sie die Werkzeuge, mit denen die Plattform verbunden werden muss. Anschließend rechnen Sie den Preis für beide Tools bei dieser Größe, und zwar für den Tarif, der Ihre Anforderungen abdeckt. Zuletzt testen Sie die wichtigste Serie, etwa die Willkommensserie, in der Testphase des bevorzugten Tools.

Wenn das Ergebnis eindeutig ist, treffen Sie die Entscheidung. Wenn zwei Tools gleich gut passen, gewinnt meist das Tool, dessen Oberfläche Ihr Team am schnellsten versteht. Eine Migration später kostet Zeit, daher lohnt es sich, die Entscheidung nicht nur nach Preis zu fällen.

Eine Übersicht weiterer Vergleiche finden Sie auf der Startseite.

Häufige Fragen

Ist Moosend wirklich günstiger als Mailchimp?

Bei größeren Listen ja. Bei 500 Kontakten liegt Moosend Pro bei 7 $ im Monat mit jährlicher Abrechnung, Mailchimp Essentials bei 13 $ monatlich. Bei 5.000 Kontakten sind es 38 $ gegen 100 $ im Monat, wobei Moosend auch bei monatlicher Zahlung mit 48 $ günstiger bleibt.

Gibt es bei Moosend einen kostenlosen Tarif?

Nein, einen dauerhaft kostenlosen Tarif bietet Moosend nicht. Es gibt eine 30-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Wer dauerhaft kostenlos starten will, kann Mailchimp Free oder MailerLite Free nutzen, solange die Liste innerhalb der jeweiligen Grenzen bleibt.

Bis wie viele Kontakte ist Mailchimp kostenlos?

Der Free-Tarif umfasst bis zu 250 Kontakte, 500 Versände pro Monat und höchstens 250 Versände pro Tag. Sobald Sie die Kontaktgrenze überschreiten, wechseln Sie in einen bezahlten Tarif.

Kann ich meine Kontakte von Mailchimp zu Moosend mitnehmen?

Ja, über einen Export und einen Import. Übernehmen Sie dabei nur Kontakte mit belegbarer Einwilligung und bewahren Sie die Liste der Abmeldungen auf, damit diese Adressen nicht erneut angeschrieben werden.

Welcher Tarif passt für 1.000 Kontakte?

Bei Moosend kostet der Pro-Tarif für 1.000 Kontakte 13 $ im Monat bei jährlicher Abrechnung oder 16 $ monatlich. Für Mailchimp ist der Preis für diese Stufe auf der Übersicht nicht ausgewiesen, Sie müssen ihn auf der Preisseite erfragen.

Lohnt sich MailerLite als dritte Option?

Ja, wenn Sie einen günstigen Start mit einem kostenlosen Tarif für bis zu 250 Abonnenten suchen. Der Comfort-Tarif startet bei 500 Abonnenten mit 12 $ monatlich oder 10,80 $ jährlich. Vergleichen Sie diesen Tarif mit den Stufen von Moosend und Mailchimp, bevor Sie sich festlegen.

Brauche ich für Lifecycle-Mails eine Anbindung an mein Abrechnungssystem?

Das hängt davon ab, welche Auslöser Sie nutzen möchten. Für eine einfache Willkommensserie reicht die Anmeldung als Auslöser aus. Wenn Sie Mails bei Testende oder nach einer Zahlung senden wollen, brauchen Sie eine Verbindung zu Ihrem Abrechnungssystem oder einen eigenen Ereignis-Import. Prüfen Sie diese Anforderung vor der Entscheidung.