Für kleine Teams und Startups

Die besten E-Mail-Marketing-Tools für kleine Teams im Jahr 2026 - Vollständiger Leitfaden

Für ein Startup mit einer kleinen Liste und ohne Budget ist Mailerlite der günstigste Einstieg mit vollständiger Oberfläche: Der Gratisplan umfasst bis zu 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat, der Comfort-Plan kostet 12 $ im Monat. Wer E-Mails aus Abrechnungsereignissen auslösen will, sollte prüfen, ob der gewählte Anbieter die nötigen Integrationen und Webhooks unterstützt.

Ein Startup stellt bei der Auswahl eines E-Mail-Tools meist zwei Fragen: Was kostet es heute, bei der aktuellen Listengröße, und was kostet es, wenn die Liste wächst? Die zweite Frage wird häufig unterschätzt. Ein Gratisplan, der bei 250 Kontakten passt, kann bei 2.000 Kontakten zur Preisfalle werden, und ein Plan, der nach Kontakten abrechnet, verhält sich anders als einer, der nach dem Versandvolumen abrechnet.

Dieser Leitfaden vergleicht acht Anbieter, die für kleine Teams und frühe SaaS-Produkte in Frage kommen: Kit (früher ConvertKit), Loops, Brevo, Mailerlite, Sender, Mailchimp, ActiveCampaign und Drip. Grundlage sind die öffentlichen Preisseiten der Anbieter, die wir am 7. Oktober 2026 gelesen haben. Die Beträge stehen in US-Dollar, wie die Anbieter sie ausweisen. Steuern und Umrechnung kommen hinzu.

Wo eine Preisseite für eine bestimmte Listengröße keinen Betrag nennt, steht dort „Preis auf Anfrage“. Wir schätzen keine Preise. Wenn ein Anbieter eine Stufe nur als Startpreis nennt, steht das auch so im Text.

Vergleich der Tools auf einen Blick

Die Tabelle nennt pro Tool den Anwendungsfall, für den es am besten passt, den Einstieg mit Plan und Abrechnungsform und die wichtigste Einschränkung. Die Einschränkung ist das, was im Alltag zuerst auffällt, nicht das, was auf der Startseite steht.

Tool Am besten für Einstieg (Plan, Abrechnung) Wichtigste Einschränkung
Kit Newsletter und Kursangebote mit wachsender Liste Kostenlos bis 10.000 Abonnenten; Creator 33 $/Monat bei Jahresabrechnung Visuelle Automationen und Sequenzen erst ab Creator
Loops Produktnahe Mails mit Transaktionsversand Early Stage kostenlos bis 4.000 Versände in 30 Tagen; Growing Audience 99 $/Monat Gratisplan mit Versandgrenze und Loops-Fußzeile
Brevo Große Kontaktzahl bei moderatem Versand Kostenlos mit 300 E-Mails/Tag; Starter 9 $/Monat ab 5.000 E-Mails/Monat Tageslimit im Gratisplan
Mailerlite Kleine Listen mit knappem Budget Kostenlos bis 250 Abonnenten; Comfort 12 $/Monat (500 Abonnenten) Gratisplan nur für sehr kleine Listen
Sender Kleine, aktive Listen bis 2.500 Abonnenten Kostenlos bis 2.500 Abonnenten; Standard 6,30 $/Monat (500 Abonnenten) Preise für größere Abonnentenzahlen nicht angegeben
Mailchimp Teams, die eine bekannte Oberfläche wollen Kostenlos bis 250 Kontakte; Standard 20 $/Monat (500 Kontakte) Preise springen mit jeder Kontaktstufe deutlich
ActiveCampaign Automationen mit integriertem CRM Keine dauerhafte Gratisstufe; Starter 15 $/Monat (ab 1.000 Kontakten) Kein dauerhafter Gratisplan
Drip Workflows, die auf einzelnen Personen aufbauen 39 $/Monat (1 bis 2.500 Personen); 14 Tage Testphase ohne Kreditkarte Kein dauerhafter Gratisplan; Workflow-Obergrenze in den unteren Stufen

Kostenlose Pläne: was sie wirklich abdecken

Ein Gratisplan ist für ein Startup nur dann nützlich, wenn seine Grenzen zum Anwendungsfall passen. Die Grenzen sind sehr unterschiedlich gesetzt. Manche begrenzen die Kontakte, andere die Versände pro Monat oder pro Tag, und wieder andere sperren Automationen hinter einen Bezahlplan. Für die Planung lohnt sich ein Blick auf alle drei Grenzen.

  • Mailerlite: bis 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat. Die Grenze für Abonnenten ist die engere, bei 250 Kontakten ist die Monatsgrenze von 2.500 Mails meist der Engpass.
  • Sender: bis 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat. Damit deckt der Gratisplan eine Liste ab, die für viele frühe Produkte schon groß ist.
  • Kit: bis 10.000 Abonnenten mit unbegrenzten Landing Pages, Formularen und Rundsendungen, dazu Tagging und Segmentierung. Visuelle Automationen und Sequenzen beginnen erst im Creator-Plan. Wer also nur Newsletter verschickt, hat im Gratisplan viel Spielraum; wer eine Willkommensserie braucht, muss früh umplanen.
  • Brevo: bis 100.000 Kontakte gespeichert, aber höchstens 300 E-Mails pro Tag. Für einen Launch an eine große Liste ist das Tageslimit der eigentliche Engpass.
  • Loops: der Early-Stage-Plan enthält alle Funktionen, begrenzt aber auf 4.000 Versände in jedem rollenden Zeitraum von 30 Tagen, und zwar an die 1.000 neuesten Kontakte. Die Versandrate liegt bei 10 E-Mails pro Sekunde, und eine Loops-Fußzeile erscheint in den Mails.
  • Mailchimp: bis 250 Kontakte, 500 Versände im Monat und höchstens 250 Versände pro Tag, dazu eine Zielgruppe.
  • Sales Hub von HubSpot: dauerhaft kostenlos für bis zu zwei Nutzer, ohne Kreditkarte. Das ist ein Vertriebswerkzeug und kein Newsletter-Tool im Sinne dieses Vergleichs.

Nicht jeder Anbieter hat einen dauerhaften Gratisplan. ActiveCampaign, Drip, AWeber und Campaign Monitor bieten nur Testphasen. Drip nennt 14 Tage ohne Kreditkarte, ActiveCampaign ebenfalls eine Testphase. Wer ab dem ersten Tag kostenlos arbeiten will, sollte daher nur Anbieter mit dauerhaftem Gratisplan in die engere Wahl nehmen.

Kosten nach Kontaktzahl: 500, 5.000 und 10.000 Kontakte

Die folgende Tabelle zeigt, was die Preisseiten für drei typische Listengrößen nennen. Die meisten Anbieter rechnen nach Kontakten oder Personen ab. Brevo und Loops rechnen dagegen über das Versandvolumen. Für diese Zeilen steht die Annahme in der Zelle oder im Text darunter.

Tool 500 Kontakte 5.000 Kontakte 10.000 Kontakte
Kit Kostenlos (ohne Automationen) Kostenlos; Automationen ab Creator 33 $/Monat bei Jahresabrechnung Kostenlos bis 10.000 Abonnenten; Automationen ab Creator 33 $/Monat bei Jahresabrechnung
Loops Early Stage kostenlos (bis 4.000 Versände in 30 Tagen) Growing Audience ab 99 $/Monat Growing Audience ab 99 $/Monat
Brevo Kostenlos (300 E-Mails/Tag) Nach Versandvolumen; Starter 9 $/Monat ab 5.000 E-Mails Nach Versandvolumen; Standard 18 $/Monat, Professional ab 499 $/Monat
Mailerlite Comfort 12 $/Monat (10,80 $ bei Jahresabrechnung) Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage
Sender Standard 6,30 $/Monat (6.000 E-Mails) Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage
Mailchimp Standard 20 $/Monat (bis 6.000 E-Mails) 100 $/Monat (Stufe 2.501 bis 5.000 Kontakte) 135 $/Monat (Stufe 5.001 bis 10.000 Kontakte)
ActiveCampaign Startpreis 15 $/Monat gilt ab 1.000 Kontakten Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage
Drip 39 $/Monat (1 bis 2.500 Personen) 89 $/Monat (4.501 bis 5.000 Personen) 154 $/Monat (9.001 bis 10.000 Personen)

Bei volumenbasierten Plänen rechnen Sie Kontakte mal Mails pro Monat. Ein Team mit einem wöchentlichen Newsletter und wenigen Abrechnungsmails kommt mit weniger aus, ein Team mit täglichen Produkt-Updates mit mehr.

Bei Loops steht in der Tabelle der Preis des Growing-Audience-Plans. Die Preisseite nennt die Kontaktgrenze für diesen Betrag nicht im gleichen Atemzug, deshalb steht er in beiden Spalten als Richtwert. Wer genau wissen will, ab welcher Listengröße der Plan gilt, sollte das auf der Preisseite des Anbieters nachlesen.

Die Spalte für 500 Kontakte zeigt, warum Mailerlite und Sender für kleine Listen attraktiv sind. Mailchimp verlangt in derselben Größe 20 $ im Monat, und ActiveCampaign startet erst bei 1.000 Kontakten mit 15 $ im Monat. Für die Spalte mit 5.000 und 10.000 Kontakten fehlen bei einigen Anbietern Beträge auf der Preisseite. Diese Zellen stehen dann auf „Preis auf Anfrage“, weil wir keine Zahl schätzen.

Lifecycle-E-Mails für frühe SaaS-Produkte

Lifecycle-E-Mails reagieren auf einen Zustand im Kundenkonto: eine neue Anmeldung, ein beendeter Testzeitraum, ein Upgrade, eine fehlgeschlagene Zahlung oder eine Kündigung. Sie unterscheiden sich von Newslettern, weil sie zu einem bestimmten Moment verschickt werden und nicht zu einem festen Termin. Für ein frühes SaaS-Produkt sind sie oft die Mail-Strecke, die zuerst Geld einbringt oder Kündigungen verhindert, weil sie direkt an Kundenaktionen hängt.

Für die Planung helfen fünf Ereignisse:

  • Willkommen: nach der Anmeldung, mit dem ersten nützlichen Schritt im Produkt.
  • Aktivierung: wenn ein Konto nach einigen Tagen noch keine Kernfunktion genutzt hat.
  • Upgrade: nach dem Erreichen eines Limits im kostenlosen oder günstigen Plan.
  • Zahlung: nach einem fehlgeschlagenen Einzug, mit Link zur Zahlungs- oder Kartenseite.
  • Kündigung und Rückgewinnung: nach der Kündigung, mit einer ehrlichen Frage nach dem Grund.

Jede dieser Mails braucht eine verlässliche Quelle für das Ereignis, und genau daran scheitern viele Teams, nicht an der Textarbeit. Ein Ereignis, das erst nach Stunden oder über einen manuellen Import ankommt, macht die Zahlungsmail nutzlos.

Bei der Zahlungsmail ist die Quelle besonders wichtig. Die Mail sollte auf eine Seite verlinken, auf der der Kunde zahlen oder seine Karte aktualisieren kann. Andere Tools brauchen für denselben Fall einen Webhook, eine Integration oder eigenen Code. Welche Zahlungsanbieter ein Tool direkt anbindet, steht in dessen Dokumentation und sollte vor der Entscheidung geprüft werden.

Die Zahlungsdienste selbst rechnen zusätzlich ab. Stripe nennt für Standardzahlungen keine monatliche Plattformgebühr, dafür Gebühren pro Transaktion. Paddle nennt ebenfalls keine monatliche Plattformgebühr und rechnet pro Transaktion ab. Lemon Squeezy rechnet ebenfalls pro Transaktion. Diese Kosten kommen zu den E-Mail-Kosten hinzu und gehören in dieselbe Kalkulation. Die aktuellen Sätze stehen auf den Preisseiten der jeweiligen Zahlungsanbieter.

Die Tools im Einzelnen

Kit (früher ConvertKit)

Kit eignet sich für Gründer mit einem Newsletter, Kursanbieter und kleine Creator-Teams, die eine Liste aufbauen und regelmäßig Rundsendungen verschicken. Der Gratisplan umfasst bis zu 10.000 Abonnenten, unbegrenzte Landing Pages, Formulare und E-Mail-Rundsendungen, dazu Tagging, Segmentierung und den Verkauf digitaler Produkte und Abos.

Die Grenze liegt bei den Automationen. Visuelle Automationen und unbegrenzte Sequenzen beginnen erst im Creator-Plan. Ein Startup, das von Anfang an eine Willkommensserie oder eine Onboarding-Strecke braucht, muss also früh bezahlen. Der Creator-Plan bringt A/B-Tests für Betreffzeilen und die Entfernung des Kit-Brandings. Der Pro-Plan ergänzt unbegrenzte Nutzer, Zustellbarkeitsberichte und ein Empfehlungssystem für Newsletter.

Preise: kostenlos bis 10.000 Abonnenten; Creator 33 $ im Monat bei Jahresabrechnung; Pro 66 $ im Monat bei Jahresabrechnung. Auf bezahlten Plänen gibt es laut Preisseite eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte.

Zur Preisseite von Kit

Loops

Loops richtet sich an produktnahe Teams, die Willkommensmails, Produkt-Updates und Transaktionsmails aus einer Oberfläche steuern wollen. Im Growing-Audience-Plan sind unbegrenzte Sendungen an Abonnenten enthalten, dazu Transaktionsmails an Nutzer außerhalb der Zielgruppe. Für ein SaaS-Produkt ist das relevant, weil Passwort- oder Rechnungshinweise dann nicht an die Marketingliste gebunden sind.

Die Grenzen zeigen sich im Early-Stage-Plan: bis zu 4.000 Versände in jedem rollenden Zeitraum von 30 Tagen, und nur an die 1.000 neuesten Kontakte. Die Loops-Fußzeile erscheint in den Mails. Wer eine wachsende Liste hat, sollte den Wechsel auf den Growing-Audience-Plan früh einplanen.

Preise: Early Stage kostenlos mit allen Funktionen innerhalb der Versandgrenze; Growing Audience ab 99 $ im Monat.

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Brevo

Brevo ist für Teams mit einer großen Kontaktzahl interessant, die nicht täglich versenden. Der Gratisplan speichert bis zu 100.000 Kontakte, begrenzt den Versand aber auf 300 E-Mails pro Tag. Wer einmal im Monat einen Newsletter an eine große Liste schickt, kommt damit gut aus. Wer einen Launch-Versand plant, stößt am Tageslimit schnell an die Grenze.

Der Starter-Plan hebt das Tageslimit auf und beginnt bei 5.000 E-Mails im Monat. Der Standard-Plan enthält laut Preisseite Automationen, A/B-Tests und erweiterte Berichte. Da die Preise nach dem Monatsvolumen gewählt werden, sollte man vorher ausrechnen, wie viele Mails anfallen.

Preise: kostenlos mit 300 E-Mails pro Tag; Starter 9 $ im Monat ab 5.000 E-Mails; Standard 18 $ im Monat; Professional ab 499 $ im Monat für 150.000 bis 10 Millionen E-Mails.

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Mailerlite

Mailerlite ist für kleine Listen gedacht, die schnell eingerichtet sein sollen. Der Gratisplan umfasst bis zu 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat. Der Comfort-Plan startet bei 500 Abonnenten und 12 $ im Monat; laut Preisseite entspricht das monatliche Mail-Kontingent dem Zehnfachen der Abonnentengrenze, also 5.000 E-Mails. Der Power-Plan kostet 25 $ im Monat und enthält unbegrenzte E-Mails.

Die Grenze liegt bei der Skalierung. Wer von 500 auf mehrere tausend Abonnenten wächst, muss die Kontaktstufe prüfen. Für größere Abonnentenzahlen nennt diese Tabelle keinen Betrag; dort bitte auf der Preisseite nachsehen. Für Startups mit einer frühen Warteliste oder einem kleinen Newsletter ist Mailerlite ein sehr günstiger Einstieg.

Preise: kostenlos bis 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat; Comfort 12 $ im Monat (10,80 $ bei Jahresabrechnung); Power 25 $ im Monat (22,50 $ bei Jahresabrechnung).

Zur Preisseite von Mailerlite

Sender

Sender bietet einen Gratisplan für bis zu 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat. Für ein Startup mit einer kleinen, aktiven Liste ist das eine realistische Größe, bevor eine Zahlung nötig wird. Der Standard-Plan kostet 6,30 $ im Monat und enthält 6.000 E-Mails für 500 Abonnenten, der Professional-Plan 10,50 $ im Monat mit 12.000 E-Mails für 500 Abonnenten.

Die Grenze liegt in der Tiefe der Funktionen. Die Preisseite listet die Limits ausführlich, doch für mehrstufige Lifecycle-Strecken sollte man die Automationsfunktionen direkt auf der Seite des Anbieters prüfen, bevor man sich festlegt. Für größere Abonnentenzahlen nennt die Tabelle keinen Betrag.

Preise: kostenlos für 2.500 Abonnenten und 15.000 E-Mails im Monat; Standard 6,30 $ im Monat; Professional 10,50 $ im Monat.

Zur Preisseite von Sender

Mailchimp

Mailchimp ist für Teams, die eine bekannte Oberfläche und viele Vorlagen wollen. Der Gratisplan umfasst eine Zielgruppe, bis zu 250 Kontakte und 500 Versände im Monat, mit höchstens 250 Versänden pro Tag. Bei einem Launch wird das Tageslimit schnell eng. Die Standard-Stufe kostet 20 $ im Monat für 500 Kontakte mit bis zu 6.000 E-Mails.

Die Preise springen mit jeder Kontaktstufe deutlich: 100 $ im Monat für 2.501 bis 5.000 Kontakte, 135 $ für 5.001 bis 10.000 Kontakte und 230 $ für 10.001 bis 15.000 Kontakte. Wer Lifecycle-Mails mit Abrechnungsereignissen braucht, muss die Anbindung an den Zahlungsanbieter selbst prüfen, weil die Standardautomationen auf allgemeine Kontaktereignisse zugeschnitten sind.

Preise: kostenlos bis 250 Kontakte und 500 Versände im Monat; Standard 20 $ im Monat für 500 Kontakte; 100 $ im Monat für 2.501 bis 5.000 Kontakte; 135 $ im Monat für 5.001 bis 10.000 Kontakte.

Zur Preisseite von Mailchimp

ActiveCampaign

ActiveCampaign verbindet E-Mail-Marketing, Marketing-Automation und ein Standard-CRM. Für ein Startup, das Leads und Kunden im selben System pflegen will, kann das einen Werkzeugwechsel ersparen. Die Starter-Stufe enthält laut Preisseite E-Mail-Marketing, Marketing-Automation, das Standard-CRM und Ecommerce-Integrationen. Erweiterte Segmentierung und Landing Pages stehen in den höheren Stufen.

Die Grenzen sind der Einstiegspreis und das Fehlen einer dauerhaften Gratisstufe. ActiveCampaign bietet eine Testphase, aber keinen Gratisplan. Die Startpreise gelten ab 1.000 Kontakten und steigen mit der Kontaktzahl.

Preise: Starter 15 $ im Monat, Plus 49 $ im Monat, Pro 79 $ im Monat und Enterprise 145 $ im Monat, jeweils als Startpreis ab 1.000 Kontakten.

Zur Preisseite von ActiveCampaign

Drip

Drip rechnet nach Personen ab und eignet sich für Workflows, die auf einzelnen Personen und deren Ereignissen aufbauen. Die Stufen sind nach Personenbändern gestaffelt; in den niedrigen Stufen sind unbegrenzte E-Mail-Versände und bis zu 50 Workflows enthalten. Die Testphase dauert 14 Tage und braucht keine Kreditkarte.

Die Grenzen: Es gibt keinen dauerhaften Gratisplan, und die Preise steigen in den Personenbändern spürbar. Der Support-Umfang wächst erst mit den höheren Stufen. Wer nur eine kleine Liste hat, zahlt bei Drip mehr als bei Mailerlite oder Sender.

Preise: 39 $ im Monat für 1 bis 2.500 Personen; 89 $ im Monat für 4.501 bis 5.000 Personen; 154 $ im Monat für 9.001 bis 10.000 Personen.

Zur Preisseite von Drip

Wie Sie wählen: Entscheidungshilfe

Die Tabelle beginnt mit dem Bedarf und nennt das Tool, das dazu am ehesten passt, und den Grund. Die Reihenfolge ist bewusst gewählt: Die benötigte Funktion entscheidet, der Preis kommt danach.

Wenn Sie … … prüfen Sie zuerst Weil
Weniger als 250 Kontakte und kein Budget Mailerlite oder Sender Beide haben einen dauerhaften Gratisplan, der diese Listengröße abdeckt
Einen Newsletter an bis zu 10.000 Abonnenten, Automationen erst später Kit im Gratisplan Unbegrenzte Rundsendungen, Landing Pages und Formulare sind im Gratisplan enthalten
Automationen von Anfang an Kit Creator oder Brevo Standard Kit startet Automationen im Creator-Plan (33 $/Monat bei Jahresabrechnung); Brevo Standard kostet 18 $/Monat
Eine große Kontaktzahl bei wenig Versand Brevo oder Loops Beide rechnen über Versandvolumen oder Versandgrenzen; die Monatsmenge bestimmt die passende Stufe
Leads, Kunden und E-Mails im selben System ActiveCampaign Der Starter-Plan enthält ein Standard-CRM zusammen mit Marketing-Automation
Workflows, die auf einzelnen Personen aufbauen Drip Personenbänder mit unbegrenzten Versänden in den unteren Stufen; bis zu 50 Workflows
Ein Team, das eine bekannte Oberfläche bevorzugt Mailchimp Gratisplan bis 250 Kontakte; die Stufen steigen mit der Kontaktzahl deutlich

Einrichtung und Umzug: Checkliste

Der größte Aufwand entsteht selten beim Versand, sondern bei den Daten. Die folgende Reihenfolge verhindert die häufigsten Fehler: Mails an Personen, die sich nie angemeldet haben, doppelte Automationen nach einem Werkzeugwechsel oder Lifecycle-Mails, die zu spät kommen.

Schritt Was Sie tun Woran Sie erkennen, dass es klappt
1. Ereignisse festlegen Die fünf Lifecycle-Ereignisse aufschreiben und jedem eine Quelle zuordnen: Produkt, Zahlungsanbieter oder Formular Jedes Ereignis hat eine eindeutige Quelle und einen Namen
2. Versandvolumen berechnen Kontakte mal Mails pro Monat für die nächsten zwölf Monate rechnen Die Zahl passt zu einer Preisstufe mit Reserve
3. Zahlungsanbindung prüfen Verbindung zu Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy herstellen und ein Testereignis auslösen Das Ereignis erscheint im Tool mit Kunden-E-Mail und Rechnungslink
4. Bestehende Liste importieren Nur Kontakte mit nachweisbarer Einwilligung übernehmen; Herkunft und Datum notieren Jeder Kontakt hat einen Einwilligungsnachweis oder wird nicht importiert
5. Absenderdomain einrichten Domain und Authentifizierung im Tool gemäß den Anleitungen des Anbieters einrichten Eine Testmail kommt im Posteingang eines Testkontos an
6. Pflichtangaben setzen Abmeldelink und Impressum in jeder Vorlage hinterlegen Eine Testmail enthält beides und die Abmeldung funktioniert
7. Alte Automationen abschalten Alte Strecken im bisherigen Tool pausieren, bevor die neuen starten Im Test bekommt jede Person jede Mail nur einmal

Beim Umzug von einem Tool zum anderen lohnt sich ein Export mit Status, Tags und Datum der Anmeldung. Ohne diese Felder lassen sich Segmente später nicht nachbauen. Wer die Abrechnung über einen Zahlungsanbieter verbindet, sollte zuerst die Trigger im neuen Tool testen und erst danach die alten Strecken abschalten.

Häufige Fragen

Welches E-Mail-Tool kostet ein Startup mit kleiner Liste nichts?

Mailerlite und Sender haben dauerhafte Gratispläne für bis zu 250 bzw. 2.500 Abonnenten. Kit ist im Gratisplan bis 10.000 Abonnenten kostenlos, enthält aber keine Automationen.

Ab wann lohnt sich ein bezahlter Plan?

Meist dann, wenn eine Funktion gebraucht wird, die im Gratisplan fehlt, etwa Automationen bei Kit, oder wenn die Liste oder das Versandvolumen die Grenze des Gratisplans erreicht. Rechnen Sie die Monatsmenge aus und vergleichen Sie sie mit der nächsten Stufe.

Brauche ich für Zahlungsmails ein eigenes Tool?

Nicht zwingend. Viele Teams lösen das über eine Integration oder einen Webhook. Entscheidend ist, dass das Ereignis verlässlich und schnell ankommt und die Mail auf eine Seite zum Zahlen oder Kartenaktualisieren verlinkt.

Wie hoch sind die Gebühren der Zahlungsanbieter?

Stripe, Paddle und Lemon Squeezy nennen für ihre Standardtarife keine monatliche Plattformgebühr, rechnen aber pro Transaktion ab. Die genauen Sätze stehen auf den Preisseiten der Anbieter und sollten in die Kalkulation neben den E-Mail-Kosten einfließen.

Gibt es bei ActiveCampaign eine dauerhafte Gratisstufe?

Nein. ActiveCampaign bietet eine Testphase. Die Startpreise der bezahlten Pläne gelten ab 1.000 Kontakten.

Wie rechne ich die Kosten bei einem Tool mit Versandvolumen aus?

Multiplizieren Sie die Zahl der Kontakte mit der Zahl der Mails, die jeder Kontakt im Monat im Schnitt bekommt. Beispiel: 2.500 Kontakte mal zwei Mails ergeben 5.000 E-Mails im Monat. Diese Zahl ordnen Sie der passenden Preisstufe des gewählten Anbieters zu.