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MailerLite oder Brevo für Startups: Preise und Funktionen im Vergleich

Ein ausführlicher Vergleich von MailerLite und Brevo für junge Unternehmen: Kosten, Versandmengen, Automatisierung, Landingpages und Zustellung.

Brevo ist der bessere Startpunkt für kleine Listen mit regelmäßigem, aber begrenztem Versand: Brevo berechnet den Starter-Tarif mit 9 $ pro Monat bei monatlicher Abrechnung für 5.000 E-Mails. MailerLite passt besser zu einer wachsenden Liste, die häufig angeschrieben wird: MailerLite nennt für den Power-Tarif 25 $ pro Monat bei monatlicher Abrechnung für die Stufe mit 500 Abonnenten und unbegrenzten E-Mails. Die entscheidende Frage lautet also, ob Ihre Kosten eher an der Kontaktzahl oder an der Versandmenge hängen sollen.

Die Entscheidung auf einen Blick

KriteriumMailerLiteBrevo
AbrechnungAktive Abonnenten; das Kontingent hängt vom Tarif abAusgewählte E-Mail-Menge pro Monat
Kostenloser TarifBis 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails monatlich300 E-Mails täglich, bis 100.000 Kontakte
Günstiger EinstiegMailerLite nennt Comfort mit 12 $ monatlich für 500 AbonnentenBrevo berechnet Starter mit 9 $ monatlich für 5.000 E-Mails
AutomatisierungComfort mit 50 aktiven Automatisierungen, Power unbegrenztIm Standard-Tarif enthalten; Free und Starter haben ein Limit von 2.000 Automatisierungskontakten
LandingpagesLandingpages und Websites integriertLandingpages im Kampagnenbereich
Weitere KanäleSchwerpunkt E-MailSMS, WhatsApp, Push und transaktionale E-Mails
Geeignet fürNewsletter, Content und wachsende AbonnentenlistenVolumenbasierte Kampagnen und mehrere Kommunikationskanäle

Wie die Preise funktionieren

MailerLite zählt aktive Abonnenten. Im kostenlosen Tarif sind bis zu 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails pro Monat vorgesehen. Überschreitet die aktive Liste diese Grenze, wird der Versand im kostenlosen Tarif gesperrt. MailerLite nennt Comfort für die 500-Abonnenten-Stufe mit 12 $ pro Monat bei monatlicher Abrechnung oder 10,80 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung. In derselben Stufe nennt MailerLite Power mit 25 $ monatlich oder 22,50 $ monatlich bei jährlicher Abrechnung; dieser Tarif erlaubt unbegrenzte E-Mails.

Bei größeren Listen nennt MailerLite Comfort mit 19 $ monatlich und Power mit 39 $ monatlich für bis zu 1.000 Abonnenten. Für 5.000 Abonnenten berechnet MailerLite 49 $ beziehungsweise 69 $ monatlich, für 10.000 Abonnenten 89 $ beziehungsweise 129 $ und für 25.000 Abonnenten 179 $ beziehungsweise 239 $. Diese Werte gelten bei monatlicher Abrechnung und zeigen, wie stark die Kontaktzahl den Preis bestimmt.

Brevo zählt dagegen das gewählte monatliche E-Mail-Volumen. Der kostenlose Tarif kostet 0 $ und erlaubt 300 Sendungen pro Tag sowie bis zu 100.000 gespeicherte Kontakte. Brevo berechnet Starter mit 9 $ monatlich für 5.000 E-Mails, 17 $ für 10.000, 25 $ für 15.000, 32 $ für 20.000, 39 $ für 30.000, 56 $ für 50.000 und 82 $ für 100.000 E-Mails pro Monat. Der Standard-Tarif kostet bei diesen Volumen 18 $, 35 $, 49 $, 69 $, 79 $, 97 $ beziehungsweise 139 $ monatlich. Brevo berechnet Professional ab 499 $ monatlich für 150.000 bis 10 Millionen E-Mails.

Was kostet eine typische Startup-Liste?

SituationMailerLiteBrevo
250 Kontakte, 2.500 E-MailsMailerLite nennt Free mit 0 $; bis 250 AbonnentenBrevo berechnet Free mit 0 $; die Tagesgrenze von 300 E-Mails gilt
500 Kontakte, 5.000 E-MailsMailerLite nennt Comfort mit 12 $ monatlich oder 10,80 $ jährlich; Power kostet 25 $ beziehungsweise 22,50 $Brevo berechnet Starter mit 9 $ monatlich oder Standard mit 18 $
1.000 Kontakte, 10.000 E-MailsMailerLite berechnet Comfort mit 19 $ oder Power mit 39 $ monatlichBrevo berechnet Starter mit 17 $ oder Standard mit 35 $ monatlich
5.000 Kontakte, 30.000 E-MailsMailerLite berechnet Comfort mit 49 $ oder Power mit 69 $ monatlichBrevo berechnet Starter mit 39 $ oder Standard mit 79 $ monatlich
10.000 Kontakte, 100.000 E-MailsMailerLite berechnet Comfort mit 89 $ oder Power mit 129 $ monatlichBrevo berechnet Starter mit 82 $ oder Standard mit 139 $ monatlich
25.000 KontakteMailerLite berechnet Comfort mit 179 $ oder Power mit 239 $ monatlichPreis auf Anfrage: Bei Brevo muss zuerst die monatliche Versandmenge gewählt werden

Die Tabelle ist kein Versprechen, welcher Tarif immer günstiger ist. Ein Unternehmen mit 5.000 Kontakten und nur 10.000 E-Mails pro Monat kann bei Brevo günstiger liegen, während ein täglicher Versand an die gesamte Liste die volumenbasierte Rechnung schnell erhöht. Bei MailerLite steigt die Rechnung, sobald die Kontaktzahl eine Tarifgrenze überschreitet, auch wenn Sie wenig senden.

Brevo: stark bei Volumen und mehreren Kanälen

Automatisierung und Kampagnen

Brevo bündelt Kampagnen, Marketing-Automatisierung, transaktionale E-Mails, SMS, WhatsApp und Web- oder Mobile-Push. Standard bringt Automatisierung, A/B-Tests und erweiterte Berichte. Das ist praktisch, wenn ein Startup eine Willkommensserie, eine Nachricht zum Ende der Testphase und eine Produktankündigung in einem System verwalten möchte. Im kostenlosen und im Starter-Tarif gilt jedoch die Grenze von 2.000 Kontakten in Automatisierungen. Prüfen Sie deshalb vor dem Import, wie viele Kontakte tatsächlich einen Ablauf durchlaufen sollen.

Landingpages und Zustellung

Brevo eignet sich für Anmeldeformulare und Kampagnen-Landingpages, wenn diese mit E-Mail- und SMS-Aktionen verbunden werden sollen. Für eine transaktionale Nachricht nach einer Registrierung oder einem Kauf gibt es ebenfalls einen eigenen Kanal. Die Zustellung hängt trotzdem von Domain-Authentifizierung, Einwilligung, Listenhygiene und relevanten Inhalten ab. Richten Sie SPF, DKIM und die Absenderdomain ein, bevor Sie einen Launch ankündigen. Der kostenlose Tarif mit 300 Sendungen pro Tag kann an einem großen Launch-Tag zum Engpass werden.

Grenzen

Brevo wirkt durch seine vielen Bereiche umfangreicher. Ein kleines Team muss zwischen Marketing, Vertrieb, Konversationen und Transaktionsnachrichten unterscheiden. Außerdem trägt der Starter-Tarif standardmäßig das Brevo-Logo. Wenn Ihr Unternehmen ein einheitliches Absenderbild braucht, rechnen Sie das Entfernen des Logos als eigenen Zusatz ein: Brevo berechnet dafür 9 $ monatlich.

MailerLite: übersichtlich für E-Mail und Seiten

Automatisierung

MailerLite verbindet Formulare, Gruppen, Segmente und E-Mail-Automatisierungen in einer geradlinigen Oberfläche. Comfort umfasst laut Tarifübersicht 50 aktive Automatisierungen und bis zu 100 Schritte pro Ablauf; Power erlaubt unbegrenzt viele aktive Automatisierungen und ebenfalls bis zu 100 Schritte. Der kostenlose Tarif bietet drei aktive Automatisierungen und fünf Schritte. Für eine typische Startup-Strecke – Anmeldung, Begrüßung, Produktnutzen und eine Erinnerung – reicht das aus, solange die Liste klein bleibt.

Landingpages und Website

Landingpages und ein Website-Baukasten gehören zum Produkt. Eine frühe Firma kann damit eine Warteliste, eine einfache Produktseite und das Formular im selben Konto anlegen. A/B-Tests, digitale Produkte und ein KI-Schreibassistent stehen ebenfalls in der Funktionsübersicht. Der Vorteil liegt in der Konzentration auf E-Mail und Seiten; SMS, Chat und transaktionale Nachrichten gehören nicht zum MailerLite-Angebot. Für solche Nachrichten verweist MailerLite auf MailerSend.

Zustellung und Daten

MailerLite nennt ein Rechenzentrum in der Europäischen Union, ISO 27001 und GDPR-Kontrollen. Das kann für ein europäisches Startup bei der Auswahl relevant sein, ersetzt aber keine Prüfung der eigenen Rechtsgrundlage und Einwilligung. Für die Zustellung gelten auch hier saubere Absenderdaten, bestätigte Domains und eine regelmäßig bereinigte Liste. Beachten Sie, dass laut Tarifbeschreibung jede Adresse zählt, die während des Abrechnungszeitraums aktiv war, auch wenn sie später gelöscht wird.

Wer sollte welches Werkzeug wählen?

MailerLite passt, wenn …

  • Ihre Liste stetig wächst und Sie häufig an dieselben Kontakte schreiben.
  • Sie eine Landingpage und eine kleine Website ohne weiteren Baukasten benötigen.
  • Ihr Team eine kurze Lernkurve und wenige Bereiche bevorzugt.
  • Sie mit Power unbegrenzt senden wollen und die Kontaktstufe gut planbar ist.
  • SMS, Chat und transaktionale E-Mails in einem anderen System liegen dürfen.

Brevo passt, wenn …

  • Ihre Kontaktzahl groß ist, die monatliche Versandmenge aber überschaubar bleibt.
  • Sie E-Mail mit SMS, WhatsApp, Push oder transaktionalen Nachrichten verbinden möchten.
  • Sie die Kosten anhand der geplanten Sendungen statt anhand der Liste kontrollieren wollen.
  • CRM- und Vertriebsfunktionen in derselben Plattform hilfreich sind.
  • Sie bereit sind, die Automatisierungsgrenze und die Plan-Details regelmäßig zu prüfen.

Einrichtung und Wechsel in sechs Schritten

  1. Liste bereinigen: Entfernen Sie Bounces, Abmeldungen und Adressen ohne gültige Einwilligung.
  2. Zwei Mengen festhalten: Notieren Sie aktive Kontakte und die geplante Zahl monatlicher E-Mails.
  3. Domain einrichten: Verifizieren Sie die Absenderdomain und setzen Sie SPF sowie DKIM.
  4. Segmente anlegen: Trennen Sie Warteliste, Testnutzer, zahlende Kunden und inaktive Kontakte.
  5. Automatisierung klein starten: Beginnen Sie mit Begrüßung und einer Nachricht nach dem Testzeitraum.
  6. Vor dem Launch prüfen: Vergleichen Sie die Versandmenge mit dem Tarif und testen Sie Links, Abmeldungen und eine echte Zustelladresse.

Beim Wechsel exportieren Sie aus dem alten System nicht nur die E-Mail-Adressen, sondern auch Einwilligungsstatus, Tags und Anmeldequelle. Importieren Sie nur die bereinigten Kontakte. Bauen Sie die Abläufe im neuen Werkzeug neu auf und lassen Sie beide Systeme nicht gleichzeitig dieselbe Kampagne senden.

Häufige Fragen

Ist Brevo oder MailerLite bei 500 Kontakten günstiger?

Für rund 5.000 E-Mails pro Monat berechnet Brevo Starter 9 $ monatlich. MailerLite nennt Comfort mit 12 $ monatlich oder 10,80 $ bei jährlicher Abrechnung. Wenn Sie unbegrenzt senden wollen, nennt MailerLite Power mit 25 $ monatlich oder 22,50 $ jährlich. Die Versandmenge entscheidet daher stärker als die Kontaktzahl allein.

Welcher kostenlose Tarif eignet sich für eine Warteliste?

MailerLite nennt 0 $ für bis zu 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails monatlich. Brevo berechnet 0 $ und speichert bis zu 100.000 Kontakte, begrenzt den Versand aber auf 300 E-Mails pro Tag. Eine kleine Warteliste passt zu beiden; für einen plötzlichen Launch ist die jeweilige Grenze entscheidend.

Was passiert, wenn sich meine Liste verdoppelt?

Bei Brevo steigt der Preis nur, wenn dadurch auch die gewählte monatliche Versandmenge steigt. Bei MailerLite kann eine Verdoppelung die nächste Abonnentenstufe auslösen, selbst wenn Sie nicht häufiger senden. Rechnen Sie beide Szenarien vor dem Import durch.

Kann ich mit beiden Diensten Landingpages bauen?

Ja. MailerLite nennt Landingpages und Websites als Produktbestandteile. Brevo bietet Landingpages im Kampagnenumfeld. Prüfen Sie bei beiden, welche Vorlagen und Funktionen Ihr konkreter Tarif enthält, bevor Sie eine Seite fest einplanen.

Welche Plattform ist für Automatisierung besser?

MailerLite ist übersichtlich für kurze E-Mail-Abläufe und gibt Power unbegrenzte aktive Automatisierungen. Brevo ist vielseitiger, wenn E-Mail mit SMS, WhatsApp oder transaktionalen Nachrichten zusammenarbeiten soll. Bei Brevo gilt unterhalb von Standard die Grenze von 2.000 Kontakten in Automatisierungen.

Wie wichtig ist die Zustellbarkeit bei der Wahl?

Keiner der beiden Tarife ersetzt eine saubere Versandpraxis. Authentifizieren Sie Ihre Domain, versenden Sie nur an erwartete Empfänger und entfernen Sie ungültige Adressen. Brevos Tageslimit und MailerLites Kontakt- und Sendelimits sollten Sie vor einem Launch in die Versandplanung aufnehmen.

Wo finde ich die aktuellen Preise?

Die Preisangaben wurden am 7. Oktober 2026 von den Anbieterseiten übernommen. Lesen Sie vor dem Kauf Brevos Preisseite und MailerLites Preisseite; dort stehen die jeweils aktuellen Stufen, Abrechnungsarten und Zusatzkosten.